Für die eigene Gesundheit ist es sehr wichtig zu wissen, wie man sich richtig ernährt. Eine falsche Ernährung birgt viele Risiken. Besonders auf die Vitamine kommt es an.
Ernährt man sich zu einseitig, können Mangelerscheinungen auftreten, die zu ernsthaften Erkrankungen führen können. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sind wichtige Begriffe im Bereich der Ernährung, genauso wie Eiweiße (Proteine), Kalorien, Cholesterin und natürlich auch Diäten. Mit einer ausgewogenen Ernährung tun wir nicht nur unserem Körper etwas Gutes, sondern auch unserem Gehirn, unserem Geist.
Lesen Sie in unserem Ratgeber viel Wissenswertes über nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung – und über die am häufigsten gemachten Fehler.
Sich gesund und richtig zu ernähren, ist nicht schwer. Heutzutage findet sich im Handel eine besonders große Auswahl an vitaminreichen Lebensmitteln, und auch die Nährwertangaben auf den Verpackungen sind eine große Hilfe. Zudem geben Experten wertvolle Tipps, etwa der Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“.
Vitamine: Bausteine des Lebens
Dass Vitamine für den menschlichen Körper von großer Wichtigkeit sind, weiß mittlerweile jeder. Sehr viele Erkrankungen kann man vermeiden und ihnen vorbeugen, indem man auf eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung achtet. Doch nicht nur ein Mangel an bestimmten Vitaminen kann zu Krankheiten führen, auch ein Zuviel sollte vermieden werden.
Einen erhöhten Vitaminbedarf haben Frauen in der Schwangerschaft, Kleinkinder, Jugendliche sowie Sportler und kranke Menschen, vor allem wenn ihre Erkrankung aus einem Vitaminmangel herrührt.
Vitamine haben spezifische Namen
Alle Vitamine haben einen spezifischen Namen bzw. eine Fachbezeichnung. Diese zu kennen kann nicht verkehrt sein, denn häufig werden diese Namen verwendet, ohne dass man von einem Vitamin spricht. Es ist auch wichtig zu wissen, in welchen Lebensmitteln die einzelnen Vitamine enthalten sind und wie viel davon der menschliche Körper pro Tag benötigt. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, muss sich keine Sorgen machen, an einem Mangel an Vitaminen zu leiden.
Felllösliche und wasserlösliche Vitamine
Vitamine werden grundsätzlich in zwei Gruppen aufgeteilt: fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E, und K, wasserlöslich sind die Vitamine B und C. Von B-Vitaminen gibt es 8 Formen: B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Auch wenn diese alle B-Vitamine sind, haben sie alle eine ganz unterschiedliche Funktion im Körper.
Auch Fleisch, Milchprodukte, Leber oder Fisch sowie Produkte aus Vollkornmehl enthalten viele wichtige Vitamine. Dies sollte laut dem Institut „Leibniz Lebensmittel und Ernährung“ erwähnt werden, denn nicht selten wird angenommen, dass nur Obst und Gemüse reich an Vitaminen sind.
Ein Mangel an Vitaminen kann schlimme Folgen haben
Jedes im Organismus fehlende bzw. zu gering vorhandene Vitamin führt zu Mangelerscheinungen. So führt zum Beispiel ein Mangel an Vitamin C zu einem schwachen Immunsystem, Vitamin A Mangel zur Nachtblindheit und zu einer schuppigen, trockenen Haut. Ein Mangel an Vitamin K erhöht die Blutungsneigung, hier ist die optimale Blutgerinnung nicht mehr gewährleistet.
Vitamin B9 (Folsäure) wird während der Schwangerschaft vermehrt benötigt. Ein Mangel an Vitamin B9 kann zur Folge haben, dass das Kind mit einem sogenannten offenen Rücken zur Welt kommt.
Die meisten Vitamine nehmen wir mit unserer Nahrung auf, und sie werden vom Körper optimal verwertet. Besteht ein erhöhter Bedarf an bestimmten Vitaminen, so sind diese (einige nur gegen Rezept) auch in den Apotheken erhältlich. Bevor Sie zu diesen Präparaten greifen, sollten Sie dies mit einem Arzt besprechen.
Ernährungsfehler
Ernährungsfehler machen sich – wie beim Vitaminmangel bereits erwähnt – leider nicht sofort bemerkbar. Doch auf langer Sicht verursachen sie nicht nur Über-, oder Untergewicht, es sind auch Mangelerscheinungen programmiert.
Die häufigsten Ernährungsfehler sind zu viel Alkohol, zu viel Salz, zu viel Fett, zu viel Süßigkeiten, dafür leider zu wenige Ballaststoffe und zu wenig Vitamine. Als weitere Fehler kommt zu hastiges Essen hinzu – und dies auch noch in zu großen Mengen. Wir nehmen zu viel Zucker zu uns, dafür aber zu wenige Mineralien.
In Deutschland leidet ein großer Teil der Bevölkerung an ernährungsbedingten Erkrankungen. Hierzu gehören neben Karies, Verstopfung, Diabetes mellitus auch Erkrankungen wie Herzinfarkt, Thrombosen, Gicht und Arterienverkalkung. Hinzu kommen Mangelerscheinungen wie Vitaminmangel, Eisen- und Jodmangel. Erkrankungen, die durch einen Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen entstehen, können sehr gefährlich werden.
Fazit
Man kann es nicht oft genug erwähnen, wie wichtig Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für unseren Körper sind. Sie halten uns praktisch am Leben, sorgen für Bewegung, Denk- und Sehvermögen.
Ein Mangel an Eisen kann zu Blutarmut führen, ein Jodmangel kann einen Kropf verursachen usw. Wenn die Zellen nicht ausreichend versorgt werden, entstehen weitere Krankheiten. Eiweiße, Wasser, Ballaststoffe sind wichtige Baustoffe in unserem Körper. Auch Fett ist sehr wichtig, aber man sollte nicht übertreiben.
Ein Zuviel an Fett kann vom Körper nicht sofort verarbeitet werden – dieses lagert sich nicht nur im Gewebe ein, sondern auch an den Innenwänden der Blutgefäße. Diese Ablagerungen verkalken mit der Zeit, und durch die jahrelange falsche Ernährung entsteht Arteriosklerose. Diese wiederum begünstigt weitere schwerwiegende Erkrankungen des Herzens, wie z. B. Herzinfarkt.
Zu einer richtigen und ausgewogenen Ernährung mit vielen Vitaminen gehören vor allem frische Produkte. Egal ob Fleisch, Obst oder Gemüse. Frische Produkte enthalten die meisten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Es genügt nicht, wenn man diese über medizinische Präparate zu sich nimmt. Nahrungsergänzungen machen vor allem dann Sinn, wenn ein erhöhter Bedarf an bestimmten Stoffen besteht, zum Beispiel in der Schwangerschaft, Stillzeit oder bei verschiedenen Erkrankungen.
Foto: © Yaruniv-Studio/ stock adobe
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