Gar keine
Gar keine Ähnlichkeit hat dieses Insekt in der Blüte der Margerite mit seinem späteren Aussehen. Die Larve (d.h. die “Verkleidung”) als ein Entwicklungsstadium wird sich grundlegend verändern. Wir werden dieses Tier später als Marienkäfer wieder treffen. Bis es soweit ist, sollte der Hunger der Larve möglichst groß sein - in beiderseitigem Interesse: in ihrem, damit ein prächtiger Käfer daraus wird, und in unserem, damit möglichst viele Blattläuse von ihr verspeist werden. Auch in der “erwachsenen” Form des Marienkäfers sind Blattläuse die Lieblingsnahrung des Tieres. Den hohen Sympathiewert verdankt der Marienkäfer dem Wunsch des Menschen nach Glücksbringern. Das war bei den Ägyptern auch ein Käfer: der Scarabäus. An das Glück zu glauben, ist ein gutes Beispiel für “self-fulfilling prophecy”.
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