Blog-Archiv für Mai 2009

31. Mai 2009

Sie halten

Pfingstrosen

Pfingstrosen


Sie halten ihr Versprechen und blühen tatsächlich Pfingsten. Die Paeonien oder Pfingstrosen gehen in ihrer Wildform auf eine eigentlich “einfache” Blüte zurück. Im Garten sind es jedoch die sogenannten “gefüllten” Blüten, die durch Vervielfachung der Blütenblätter züchterisch entstanden sind. Dabei kommt es innerhalb der Blüte zu einer gewissen Unordnung. Die Staubblätter sind zwischen den Kronblättern irgendwie verteilt.
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30. Mai 2009

Gar keine

Larve des Marienkäfers

Larve des Marienkäfers


Gar keine Ähnlichkeit hat dieses Insekt in der Blüte der Margerite mit seinem späteren Aussehen. Die Larve (d.h. die “Verkleidung”) als ein Entwicklungsstadium wird sich grundlegend verändern. Wir werden dieses Tier später als Marienkäfer wieder treffen. Bis es soweit ist, sollte der Hunger der Larve möglichst groß sein - in beiderseitigem Interesse: in ihrem, damit ein prächtiger Käfer daraus wird, und in unserem, damit möglichst viele Blattläuse von ihr verspeist werden. Auch in der “erwachsenen” Form des Marienkäfers sind Blattläuse die Lieblingsnahrung des Tieres. Den hohen Sympathiewert verdankt der Marienkäfer dem Wunsch des Menschen nach Glücksbringern. Das war bei den Ägyptern auch ein Käfer: der Scarabäus. An das Glück zu glauben, ist ein gutes Beispiel für “self-fulfilling prophecy”.

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21. Mai 2009

Wie mit

Wollgraswiese

Wollgraswiese


Wie mit Schaum bedeckt, erscheint aus der Entfernung die Wollgraswiese. In unseren Mooren gehören diese Sauergräser zum “normalen” Bestand. Und doch ist mancher Wanderer versucht, sich ein Büschel davon zu pflücken. In den Naturschutzgebieten ist dies ja untersagt. Früher hat man die “Woll”fäden tatsächlich gesammelt und zum Beispiel das Kopfkissen damit gestopft. Da man diese Wolle nicht richtig spinnen kann, eignet sie sich für Textilien nicht, aber geschickt geflochten, entstanden zum Beispiel Lampen- oder Kerzendochte.
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20. Mai 2009

Feder weißer

Wollgras

Wollgras


“Federweißer” zur falschen Jahreszeit? Und doch - jetzt schaukeln die weißen Federn oder wollige Knäuel an langen Halmen in den Moorwiesen. Das Wollgras ist immer wieder eine besondere Attraktion für die Moorwanderer. Und es gibt (neben den Birken) nur wenige Pflanzen, die mit dem Moor so assoziiert werden, wie das Wollgras. An manchen Stellen steht es dichtgedrängt und bildet richtige Schaumlandschaften. Botanisch gesehen ist jetzt nicht die Blütezeit dieser Gräser. Die weißen sogenannten Blütenhüllfäden gehören bereits zu den Früchten. Bis morgen - dann gibt’s hier eine ganze Wollgraswiese!
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17. Mai 2009

Nicht ganz

Amsel sammelt Nistmaterial

Amsel sammelt Nistmaterial


Nicht ganz so entscheidend ist es für die Amsel, ob ihr Nistmaterial gut durchgetrocknet ist. Hauptsache der Nistbau geht schnell vonstatten. Die noch fast grünen Halme der Perlhyazinthen wurden hier abgerissen und eingesammelt. Dann geht es mit einem “Bart” voller Halme zurück in den Apfelbaum. Amselnester sind alles andere als kunstvoll und schön, oft sind sie aus allem, was irgendwie geeignet erscheint, zusammengebastelt. Da findet man nasse Halme und Plastikfetzen, dazwischen auch so einiges an Erde und Schmutz. Ob sich das Nest dabei selbst kompostiert und so eine Art Fußbodenheizung vorhanden ist oder ob sich die Feuchtigkeit an heißen Tagen als wirksames Kühlmittel erweist? Vermutlich gibt es noch keine Forschungsarbeit darüber.
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13. Mai 2009

Das bleibt

Blütenreste an der Pflaume

Blütenreste an der Pflaume


Das bleibt übrig von den schönen weißen Blüten, die den Pflaumenbaum zierten. Ein berühmter Satz, den die Botaniker lernen, lautet: “Die Frucht ist die Blüte im Zustand der Samenreife.” Nicht benötigte Reste, wie die Kelch- und Kronblätter und auch die Staubfäden mit ihren Staubbeuteln, vertrocknen und fallen schließlich ab. Nur der Fruchtknoten bleibt und entwickelt sich zunehmend zur Frucht. Und innerhalb der Frucht ist es der Same, der nun heran wächst und innerhalb des saftigen Fruchtfleisches “stein”hart wird. Doch das dauert noch ein paar Wochen!
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10. Mai 2009

Zum Muttertag

Hornveilchen

Hornveilchen


Das "Horn" der Hornveilchen
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Zum Muttertag ein kleiner “Blumenstrauß”. Diese farbenfrohen Hornveilchen (Viola cornuta) gibt es inzwischen in zahlreichen Farbvarianten in unseren Gärten. Ursprünglich stammen sie aus den Pyrenäen. Obwohl sie dort im Bergland wohl kalte Winter gewohnt sind, schaffen die heute bei uns ausgepflanzten Hornveilchen es oft nicht zu überwintern. Schneidet man die Blüten nicht zurück und lässt sie so zur Samenreife kommen, dann säen sie sich aus und man hat im folgenden Jahr wieder Freude an diesen Frühlingspflanzen. Warum “zum Muttertag” ? - die Hornvielchen sind botanisch gesehen die “Mütter” einer anderen Viola-Art, nämlich des Stiefmütterchens. Persönlich gefallen mir die Hornveilchen jedoch wegen ihrer Farbenvielfalt viel besser.

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